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Foto-Ausstellung Kampfhund? Familienhund! am Tag der Offenen Tür im Tierheim Kaiserslautern 09. September 2000 Viele Hundebesitzer sind verunsichert durch die neue Verordnung zum Thema Gefährliche Hunde. In Rheinland-Pfalz sind als sogenannte Kampfhunde nur drei Hunderassen direkt von dieser Verordnung betroffen, in anderen Bundesländern gelten z.T. für alle Hunde ab einem bestimmten Gewicht und einer bestimmten Größe Anlein- und Maulkorbpflicht. Mit einer Plakatwand wies der Tierschutzverein Kaiserslautern auf diese neue Gesetzgebung hin. Nicht nur die Verordnung als solche wurde dargestellt, sondern auch verschiedene Meinungen dazu und die Folgen, die sich teilweise in einer wahren Hysterie gegenüber allen Hunden und natürlich auch ihren Besitzern äußern Mit Fotos von sogenannten Kampfhunden, die das Zusammenleben mit ihren Familien zeigen, wollte der Tierschutzverein deutlich machen, dass nicht zwangsläufig alle Hunde einer bestimmten Rasse gefährlich sind, sondern wie Hunde anderer Rassen auch als Familienhund mit Kindern und mit anderen Haustieren ohne Probleme leben. Viel mehr als alle Fotos trug American Pitbull Bobby zu einer positiven Einstellung gegenüber den sogenannten Kampfhunden bei. Bobby ist allen Flohmarktbesuchern in Kaiserslautern bestens bekannt und auch beim Tierheimfest zeigt er seine Freundlichkeit nicht nur anderen Vierbeinern gegenüber, sondern holte sich auch von allen Zweibeinern seine Streicheleinheiten ab. Auch alle anderen Kampfhunde, die an diesem Tag im Tierheim zu Besuch waren, zeigten, dass sie durch und durch Familienhunde sind. Das Thema Kampfhund wurde auch in der Tiersprechstunde mit Dr. Rolf Spangenberg, die an diesem Tag live aus dem Tierheim Kaiserslautern gesendet wurde, und in Gesprächen mit Besuchern aufgegriffen. Das Fazit dieser Gespräche war eindeutig Es sind die Menschen, die aus einem treuen Begleiter ein gefährliches Tier machen. Weder Menschen noch Tiere dürfen durch Hunde, die von kriminellen, gewissenlosen Menschen abgerichtet wurden, zu Schaden kommen. Gegen diese Menschen muss vorgegangen werden, es sind nicht die Tiere, die bestraft werden müssen. Von der Fotoausstellung gibt es ein Bild. Klicken Sie hier, wenn Sie es anschauen wollen. |